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Sellholz

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Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts stehen im «Sellholz» nur zwei Bauernhöfe inmitten von Rebbergen. Die Siedlung ist mit seinen Einwohnern, den Weinmann, bereits 1369 bezeugt. Umgeben von Büschen an der Kreuzung Alte Langackerstrasse/Sellholzweg befindet sich in einer Senke ein vom Räbhaldenbach gespiesenes Löschbecken, das 1953 aufgehoben wird.
Von 1938 bis Ende der 1950er Jahre betreibt Otto Lichti an der Alten Langackerstrasse 73 eine Gärtnerei. 1955 wird am Wängirain 4 ein kleiner Volg eröffnet, der anfangs der 1970er Jahre eingeht. Seit 1948 ist das Sellholz Standort eines Wasserreservoirs.